Zum Thema

Eine gute wirtschaftliche Entwicklung für unser Land setzt eine gute Infrastruktur, eine klare Handlungsstrategie und gemeinsames Handeln der Partner Land, Kommunen und Wirtschaft voraus. Der Erhalt und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen sichern den Wohlstand unseres Landes.
 
Mein Ziel ist es, dass die regionale Strukturpolitik des Landes Niedersachsen für unseren Landkreis mindestens bis 2028 auf die Förderung und Begleitung des Strukturwandels im Helmstedter Revier in der Nachfolge der Braunkohleförderung und -verstromung ausgerichtet wird.
 
Ich setze mich für eine bessere Verbindung zwischen dem Oberzentrum Wolfsburg und dem Mittelzentrum Helmstedt ein. Der Ausbau der Bahnverbindung über die Weddeler Schleife muss den Anschluss Helmstedts berücksichtigen.

Mir ist wichtig,
dass insbesondere auch junge Menschen im Landkreis Helmstedt eine sichere Arbeitsmarktlage vorfinden, die ihnen und ihren Familien eine solide Lebensgrundlage bietet.
 
Im ländlichen Raum stehen wir vor großen Herausforderungen, z. B. schnelles Internet, medizinische Versorgung, Mobilität und Einkaufsmöglichkeiten. Aufgrund des demografischen Wandels und der wirtschaftlichen Situation im Landkreis werden wir langfristig mit Abwanderung und den damit verbundenen Veränderungen rechnen müssen. Auch die landwirtschaftlichen Betriebe sind davon betroffen. Der Landwirtschaft als Stütze im ländlichen Raum werden zunehmend bürokratische Hürden auferlegt. Betriebe geben auf, Gehöfte verfallen.
 
Mein Ziel ist es, dass jedem Haushalt im Landkreis Helmstedt ein zukunftsfähiger Internetanschluss zur Verfügung steht.
 
Ich setze mich dafür ein, dass das Land Niedersachsen der Landwirtschaft wieder mehr Vertrauen und Wertschätzung entgegenbringt und die Interessen der landwirtschaftlichen Betriebe stärker berücksichtigt.
 
Mir ist wichtig, dass die Versorgung und Infrastruktur im ländlichen Raum ausgebaut und unser Landkreis dadurch noch lebens- und liebenswerter wird.
 
 
Zunehmend mehr Einbrüche, Gewaltexzesse von links und rechts, Aushöhlung der Personalstärke im ländlichen Raum, unsichere Schulwege und Respektlosigkeit gegenüber Sicherheits- und Rettungskräften – dies sind Zustände, die überhaupt nicht zu akzeptieren sind!
 
 
Mein Ziel ist es, die Polizei im ländlichen Raum – insbesondere auch die Stationen in den Dörfern zu stärken. Ausreichend Personal ist die Grundvoraussetzung, die Sicherheit vor Ort zu stärken und den Menschen damit ein besseres Gefühl in ihrem Wohnumfeld zu bieten. 
 
Ich setze mich dafür ein, dass Respektlosigkeiten und Übergriffe gegenüber unseren Sicherheitskräften gesellschaftlich geächtet und auch tatsächlich geahndet werden. 
 
Mir ist wichtig, dass auch die öffentliche Ordnung erhalten bleibt, damit der zunehmenden Verwahrlosung in unseren Gemeinden und in der Natur, z.B. durch Müll, Schmierereien und Vandalismus, weiterhin Einhalt geboten wird. 
 
 
Die freiwilligen Feuerwehren sowie die Hilfs- und Rettungsorganisationen sorgen in unserem Land flächendeckend für Menschenrettung, Brandschutz und Hilfeleistungen. Sie sind in den Gemeinden fest verankert und fördern das Gemeinwesen.
Mit der Brandschutzerziehung und -aufklärung leisten die Feuerwehren einen wichtigen präventiven Beitrag zur Sicherheit im Landkreis Helmstedt. Katastrophenlagen sind Ausnahmezustände, auf die wir vorbereitet sein müssen. Einsatzbereite Katastrophenschutzkräfte sind dafür unerlässlich. Die zum Großteil ehrenamtlichen Kräfte müssen gut ausgebildet und ausgerüstet sein.  
 
Mein Ziel ist eine weiterhin hochwertige Ausbildung, Ausrüstung und Ausstattung.
 
Ich setze mich für die Stärkung der Jugend- und Kindergruppen von Feuerwehr und anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen ein.

Mir ist wichtig, dass Fördervereine zur Unterstützung der Feuerwehren als gemeinnützig anerkannt werden.
 
 
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt Familien und Arbeitgeber vor immer größere Herausforderungen. Das aktuelle Angebot an Krippen- und Kindergartenplätzen deckt den tatsächlichen Bedarf nicht ab. Landkreis und Kommunen tragen zurzeit über 50 % der Kosten der Betreuungsplätze.
 
 
Mein Ziel ist es, die sehr bedeutende und wichtige familiäre Erziehung durch eine umfangreichere und flexiblere Betreuung und Förderung zu ergänzen, so dass Kinder gut vorbereitet nach dem dritten Kindergartenjahr in eine nahe gelegene Grundschule wechseln können.
 
Ich setze mich dafür ein, dass auch Unternehmen zunehmend ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für die zukünftige Generation gerecht werden.
 
Mir ist wichtig, dass sich das Land Niedersachsen bei der Finanzierung von Betreuungsplätzen wieder stärker einbringt. 
 
Guter Unterricht kann nur der sein, der überhaupt stattfindet. Leider sind wir von einer ausreichenden Unterrichtsversorgung sehr weit entfernt. Die Abschaffung aller Förderschulen berücksichtigt nicht, dass es Kinder gibt, die einen geschützten Raum für ihre individuelle Entwicklung benötigen. Kinder beherrschen heutzutage die neuen Medien wie selbstverständlich, haben aber zunehmend Probleme bei den elementaren Grundtechniken wie schreiben, lesen und rechnen. 
 
Mein Ziel ist die Garantie einer verlässlichen und ausreichenden Unterrichtsversorgung – unabhängig von der Schulform.
 
Ich setze mich dafür ein, dass das Kindeswohl bei allen Entscheidungen im schulischen Bereich im Vordergrund steht.
 
Mir ist wichtig, dass die Grundschule ein Bildungsfundament anlegt, das den Kindern hilft, sich selbstsicher und eigenständig Wissen anzueignen und Fähigkeiten zu entwickeln.
 
 
Der zunehmenden Schwächung des Helmstedter Berufsschulstandortes durch Wegfall einzelner Fachklassen muss entgegengewirkt werden. Vor allem müssen geflüchtete Menschen endlich flächendeckend in Ausbildung und Beschäftigung gebracht werden.

 
Mein Ziel ist es, dass im ländlichen Raum kleinere Fachklassen zugelassen werden, damit die Ausbildung in Handwerk und Berufsschule vor Ort erhalten bleibt.
 
Ich setze mich dafür ein, dass die Zusammenlegung von vergleichbaren Berufen in gemeinsame Berufsschulklassen zugelassen wird.

Mir ist wichtig, dass Unternehmen, die Geflüchteten eine Berufsausbildung ermöglichen wollen, Unterstützung und Sicherheit für die Aufenthaltsdauer der Auszubildenden erhalten. Durch eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung soll ein späterer dauerhafter Aufenthaltsstatus erleichtert werden. Das setzt einen aktiven Integrationswillen der Geflüchteten voraus.
 
 
Die zunehmende Individualisierung unserer Gesellschaft führt auch dazu, dass unsere Vereine und Institutionen immer größere Probleme haben, Menschen zu finden, die bereit sind, aktiv und dauerhaft mitzuarbeiten. Vereine werden aufgelöst, Feuerwehren werden geschlossen. Darunter leidet der gesellschaftliche Zusammenhalt. Die Wertevermittlung, die in der ehrenamtlichen Zusammenarbeit bisher geleistet wurde, wird damit zunehmend ausgehöhlt.
 
Unsere kulturellen Angebote und Einrichtungen stehen zunehmend auf dem Prüfstand, werden häufig als Luxus betrachtet und fallen dem Rotstift zum Opfer.
 
Mein Ziel ist es, auf Landesebene daran zu arbeiten, den rechtlichen Rahmen für die ehrenamtliche Arbeit zu verbessern, das heißt Vorschriften zu vereinfachen und abzubauen.

Ich setze mich dafür ein, dass Kultur, Soziales und Sport mit einer auskömmlichen Finanzierung arbeiten können. Hierzu gehören auch die aufgabengerechte Finanzausstattung der Gemeinden und ein ergänzendes Landesförderprogramm für ehrenamtlich geleitete kulturelle Einrichtungen.

Mir ist wichtig, dass den ehrenamtlichen Akteuren Wertschätzung und Anerkennung entgegengebracht wird.
 
Übrigens: Auch als Abgeordnete in Hannover will ich meine bisherige aktive Arbeit für die Menschen in meinem Wahlkreis mit voller Einsatzbereitschaft fortsetzen und für ein lebenswertes Umfeld in unseren Dörfern und Städten Verbesserungen bewirken.